MUSICA SACRA - "In honorem Sanctae Caeciliae"
Der Johann Georg Zechner Gesellschaft Gleisdorf ist es wieder gelungen, aus verschiedenen Archiven der Klöster an der Donau Werke von J.G.Zechner, dem in Gleisdorf geborenen Barockkomponisten, auszuforschen und aufzubereiten.
Vier dieser Werke, eine große Messe sowie Solokantaten für Alt und Sopran wurden am 23.11., dem Cäciliensonntag, um 18 Uhr in der Marienkirche erstaufgeführt.
Programm:
A I 7 - Missa St. Amandi
A V 11 - Lytanie in Es
B I 2 - Motetto de omni sanctae (Sancta Caecilia)
B I 25 - Offertorium de tempore.
NACHBETRACHTUNG

Das diesjährige „Zechnerkonzert“ hatte mit mehreren Problemen zu kämpfen. Schwierig gestaltete sich die Terminfindung. Zum einen gab es die wohlverdiente Urlaubsreise unseres Konzertmeisters Josef Doeller unter einen Hut zu bringen, als auch andere terminliche Kollisionen zu meistern.
Am Ende konnten wir einem wunderbaren Konzert beiwohnen. Das Konzert wurde mit einer Motette zu ehre der Heiligen Caecilia eröffnet. Zechner hat es bei dieser Motette frei gelassen, für welche Heilige oder Märtyrer es sich handelt. Da am 23. 11. und Caecilien-Sonntag war, wurde die Hl. Cäcilia - die Schutzpatronin der Kirchenmusik - gewählt.
Es folgte die „Lytaniae in Es“, eine lauretanische Litanei. Das zentrale Werk des Abends bildete die „Missa Amandi“. Zwischen Credo und Sanctus wurde das Offertorium de tempore „Miserere mei Deus“. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen handelt handelt es sich dabei um ein seltenes Autograph Zechners.
Das Solistenquartett bestehen aus den Damen Barbara Fink und Maria Suntinger, sowie den Herren Mario Lesiak und Oliver Bode wurde um Aleksey Vylegzhanin am Orgelpositiv ergänzt. (Markus Strobl)