Johann Georg Zechner Gesellschaft Gleisdorf - JGZGG

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Nachbetrachtung zum Konzert am 18.10.2026

Das diesjährige Konzert der Zechner-Gesellschaft begann mit Zittern, ob unser Konzertmeister es schafft, rechtzeitig gesund zu werden. Aber Josef M. Doeller hat den lästigen Infekt bestens überstanden.  

Zu Beginn stand die „Missa St. Christophori“. Dieses war Werk schon 2020 für eine Aufführung vorgesehen, musste aber aus Corona-Gründen verschoben werden.

Eine Überraschung waren dann 2 Choräle mit Laute von Mario Lesiak und dem Solistenquartett vorgetragen, die nicht im Programm angekündigt waren.  Von Johann Schelle (1648-1701) der Choral „Komm, Jesu komm, mein Leib ist müde“. Schelle war Schüler von Heinrich Schütz und ebenso wie Bach Thomaskantor in Leipzig. Der zweite Choral „Komm, O Tod, des Schlafes Bruder“ stammt von Johann Sebastian Bach und ist bekannt aus seiner Kreuzstabkantate (Schlusschoral).

Den Abschluss bildete die „Missa pro defuncto Aechiepiscopo Sigismundo“. Dieses Requiem von Johann Michael Haydn wurde anlässlich des Ablebens von Erzbischof Sigismund von Schrattenbach unter Mitwirkung der Familie Mozart uraufgeführt. Der damals fünfzehnjährige Wolfgang Amadeus war der dritte Konzertmeister und sein Vater Leopold war der Vizekapellmeister. 

Nachbetrachtung von Walther Neumann in der Kleinen Zeitung vom 20.10.2026:

"Marienkirche Gleisdorf
Denkwürdige Aufführung
Johann Georg Zechners Christophorus-Messe

Unter werk- und stimmkundiger Leitung tut sich was um den in seiner Zeit recht umtriebigen Barockkomponisten Johann Georg Zechner (1716-1778). Die in Kloster und Stiftsbibliotheken verstreuten Opera sind zum Teil schon neu archiviert worden und werden nun in Gleisdorf weiter geordnet und in „moderne Notenschrift“ übertragen. Ein sakraler Doppelpack prägte einen Abend in der dortigen Marienkirche. Dank der umsichtigen durch den Ex-Domkapellmeister Josef M. Doeller und Dank des „Zechner-Vokalensembles“ erfuhr dessen „Missa St. Christophori“ mit vier Solisten und neun Musikern ihre Erstaufführung in der Neuzeit. Die positiven Eindrücke sind gewiss auch der subjektiven Ausprägung der Tonsprache des Gleisdorfer Meisters zuzuschreiben. Das Programm komplettierte sich mit dem 1771 entstandenen „Schrattenbach-Requiem“ in c-Moll des Haydn-Bruders Johann Michael. Feine und sorgfältige Ausgestaltung durch Josef Doeller mit inbegriffen."

Pläne für 2027

Wir freuen uns aber schon auf das Jahr 2027, das uns sicher wieder ein interessantes Konzert bescheren wird.

Wir planen bereits dafür.

Unterstützen Sie unsere Aktivitäten mit einem Beitrag. Mit 25.- Euro pro Jahr (Familien 40.-) helfen sie uns, weiterhin Werke unseres Gleisdorfer Barockkomponisten Johann Georg Zechner in den verschiedenen Klöstern, Stiften und Archiven zu suchen, zu bearbeiten und in der Marienkirche Gleisdorf erstaufzuführen.

Unsere Kontonummern:

Johann Georg Zechner Gesellschaft

Raiffeisenbank Gleisdorf: AT82 3810 3000 0019 6527

BKS: AT13 1700 0001 8701 2376

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