Johann Georg Zechner Gesellschaft Gleisdorf - JGZGG

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2025 - MUSICA SACRA - "In honorem Sanctae Caeciliae"

So. 23 Nov 2025 - 18:00

 

Der Johann Georg Zechner Gesellschaft Gleisdorf ist es wieder gelungen, aus verschiedenen Archiven der Klöster an der Donau Werke von J.G.Zechner, dem in Gleisdorf geborenen Barockkomponisten, auszuforschen und aufzubereiten.

Vier dieser Werke, eine große Messe sowie Solokantaten für Alt und Sopran wurden am 23.11., dem Cäciliensonntag, um 18 Uhr in der Marienkirche erstaufgeführt. 

Programm:
A I 7 - Missa St. Amandi 
A V 11 - Lytanie in Es
B I 2 - Motetto de omni sanctae (Sancta Caecilia)
B I 25 - Offertorium de tempore. 

NACHBETRACHTUNG

Das diesjährige „Zechnerkonzert“ hatte mit mehreren Problemen zu kämpfen. Schwierig gestaltete sich die Terminfindung. Zum einen gab es die wohlverdiente Urlaubsreise unseres Konzertmeisters Josef Doeller unter einen Hut zu bringen, als auch andere terminliche Kollisionen zu meistern.

Am Ende konnten wir einem wunderbaren Konzert beiwohnen. Das Konzert wurde mit einer Motette zu ehre der Heiligen Caecilia eröffnet. Zechner hat es bei dieser Motette frei gelassen, für welche Heilige oder Märtyrer es sich handelt. Da am 23. 11. und Caecilien-Sonntag war, wurde die Hl. Cäcilia - die Schutzpatronin der Kirchenmusik - gewählt.

Es folgte die „Lytaniae in Es“, eine lauretanische Litanei. Das zentrale Werk des Abends bildete die „Missa Amandi“. Zwischen Credo und Sanctus wurde das Offertorium de tempore „Miserere mei Deus“. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen handelt handelt es sich dabei um ein seltenes Autograph Zechners. 

Das Solistenquartett bestehen aus den Damen Barbara Fink und Maria Suntinger, sowie den Herren Mario Lesiak und Oliver Bode wurde um Aleksey Vylegzhanin am Orgelpositiv ergänzt. (Markus Strobl)

 


 

Programm (614.92 KB)
Texte zum Programmheft.pdf (240.89 KB)
Marienkirche Gleisdorf
Josef M. Doeller
Barbara Fink (Sopran)
Maria Suntinger (Alt)
Mario Lesiak (Tenor)
Oliver Bode (Bass)
Zechner-Vokalensemble Gleisdorf
2025

2017 - Passionskonzert

So. 13 Apr 2025 - 18:00

Die Johann Georg Zechner Gesellschaft brachte

am Palmsonntag, dem 13. April 2025 um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf ein
Passionskonzert

mit Werken von Johann Sebastian Bach
Das Zechner Vokalensemble sang Choräle

An der Orgel: Josef Hofer

Es war dies eine Veranstaltung zum Gedenken an alle verstorbenen Sängerinnen und Sänger des Johann Joseph Fux-Chores Gleisdorf unter der Leitung von Josef Hofer.

Bereits am Samstag, dem 12. April 2025 umrahmte das Zechner-Vokalensemble und Josef Hofer mit demselben Programm die Abendmesse in der Pfarrkirche St. Ruprecht an der Raab um 19 Uhr.

Plakat
Stadtpfarrkirche Gleisdorf
Josef Hofer (Orgel)
Zechner-Vokalensemble Gleisdorf
2025
Eintritt frei

2024 - Vesperae Solennes (musica sacra)

Sa. 26 Okt 2024 - 18:00

 

Das "MUSICA SACRA" - Konzert "Vesprae Solennes"

fand am Samstag, dem 26. Oktober 2024, 19 Uhr in der Marienkirche Gleisdorf mit Erstaufführungen von Werken Johann Georg Zechners statt.

Programm

A III 2 - Dixit Dominus - Erstaufführung - Johann Georg Zechner
B I 9 - Offertorium de tempore Domine Dominus noster - Erstaufführung - Johann Georg Zechner,
Sonate für Trompete und Orgel aus "Caprici amonici da chiesa e da camera Opus IV" (Rom 1678) - Giovanni Bonaventura Viviani (1638 - 1693)
Laudate Dominum omnes gentes - Johann Joseph Fux (um 1660 - 1741)
A III 2 - Magnificat - Erstaufführung - Johann Georg Zechner

Nachbetrachtung:
Zum zweiten Mal seit Bestehen der Zechnergesellschaft hat Josef M. Doeller wieder den Taktstock ergriffen. Am Programm standen diesmal drei Erstaufführungen des Gleisdorfer Barockkomponisten Johann Georg Zechner. Den Auftakt bildete das Dixit Dominus. In der im Benediktinerstift Lambach aufliegenden Notenkopie ist auch das Magnificat enthalten. Josef M. Doeller hat dieses Magnificat ans Ende des Konzerts gestellt, so wie es vermutlich zu Zechners Zeit üblich war. Der Unterschied zu damals war, dass dazwischen Predigten und salbungsvolle Worte der Patres standen.

Im Anschluss an das Dixit Dominus stand das Offertorium de tempore Domine Dominus noster. Auch hier wurde der Chor wie schon beim Dixit Dominus am Ende mit einer schönen Fuge gefordert. Für Abwechslung sorgte eine Sonate für Trompete und Orgel des italienischen Komponisten Giovanni Bonaventura Viviani, welche von Siegfried Koch und Franz Zebinger virtuos dargeboten wurde,

Den Abschluss des Konzerts bildeten das Laudate Dominum omnes gentes von Johann Joseph Fux und das schon eingangs erwähnte Magnificat Solenissimum von Johann Georg Zechner.

Das begeisterte Publikum wurde mit einer Wiederholung des Offertoriums und einem Satz der Trompeten-Sonate belohnt.

Foto
Marienkirche Gleisdorf
Josef M. Doeller
Barbara Fink (Sopran)
Maria Suntinger (Alt)
Oliver Bode (Bass)
Sigi Koch (Trompete)
Zechner-Vokalensemble Gleisdorf
2024

2023 - Requiem in c - Zechner (musica sacra)

Fr. 3 Nov 2023 - 18:00

Am Freitag, den 3. November 2023 erfolgte die Erstaufführung eines großen Werkes von Johann Georg Zechner um 19 Uhr in der Marienkirche Gleisdorf, nämlich des Requiem in c (Werkverzeichnis Zechner -  A II 7)
Besetzung: für Soli SATB, SATB, 2 Violini, 2 Tromboni, 2 Clarini, Tympano, Organo   

Es wirken mit: Solisten mit dem Zechner-Vokalensemble und Instrumentalisten unter der Leitung von Josef M. Döller.

Zwischen den Teilen des Requiems erklang Orgelmusik von J.G. Albrechtsberger – W.A. Mozart – G.Muffat
An der Zechner-Orgel der Marienkirche - Josef Hofer 

Das Programmheft finden sie am Ende dieser Seite als pdf-Datei.

Nachbetrachtung:

Nach der Aufführung der Missa quia fecit mihi magna am 6. 10. 2019 kam Corona mit Lock-Downs, die Aufführungen verhinderten oder zumindest für Veranstalter das Aufführungsrisiko erhöhten. Der Erfolg der Aufführung der Missa in F am 31. Mai machte Mut, sich an ein größeres Werke zu wagen. Am 3. November war es dann soweit. Die treuen Mitglieder des Zechner-Vokalensembles wurden um die Solisten Barbara Fink, Maria Suntinger, Peter Unger und Oliver Bode ergänzt. Auch Franz Zebinger am Orgelpositiv erhielt Verstärkung von Instrumental-Solisten, die teilweise auf Originalinstrumenten spielten. Der Zeit entsprechend müsste man sagen, der Zucker am Allerheiligenstriezel war, dass Josef M. Döller für die

Leitung der Aufführung des Requiems gewonnen werden konnte und Josef Hofer mit ausgewählten Orgelstücken auf der Zechner-Orgel die Veranstaltung abgerundet hat.

Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen. Schon beim ersten Studium der Partitur ist aufgefallen, dass sich hinter Zechners Requiem ein ganz besonderes Juwel verbirgt. Seitens der Sänger wurde bei Proben immer wieder geäußert, wie sehr sie sich auf die Aufführung dieses Werkes freuen. Es ist schade, um nicht zu sagen unverständlich, dass das Werk etwa 250 Jahre in den Archiven des Stifts Lambach gelegen hat. Ein besonders Dank muss daher Peter Unger gelten, der das Werkt dort aufgestöbert hat und auf modernes Notenmaterial gesetzt hat. Das Beeindruckende von Zechners Werk ist die Ausgeglichenheit. So sind etwa alle 5 Hauptteile gleich lang. In jedem Teil kommt eine großartige Fuge vor. Auch hier kann keine Eintönigkeit aufkommen, da die Reihenfolge in der die einzelnen Stimmen in den Fugen einsetzen immer abwechseln. Zechner verzichtet auch nicht auf lautmalerische Effekte, gliedert diese aber in den harmonischen Ablauf ein, ohne dass sie das musikalische Geschehen dominieren.

Nicht zuletzt auch ein Wort zu den von Josef Hofer klug gewählten Orgelstücken, die Zechners Werk an diesem Abend ergänzten. Die Betonung liegt auch hier auf Ergänzung und Wahrung der musikalischen Einheit. Josef Hofers Interpretation der Orgelwerke lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Zechner-Orgel der Marienkirche zu seinen Lieblingsinstrumenten zählt.

Die Marienkirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Als die letzten Takte Requiems verklungen waren, herrschte 20 Sekunden lang Stille – selbst die in dieser Jahreszeit obligatorischen Huster fehlten. Dann brach ein gewaltiger Jubel los. Leider sind die finanziellen und organisatorischen Mittel des Vereins beschränkt, sodass weitere Aufführungen nicht möglich sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Veröffentlichung des Konzerts in den Medien es verhindert, dass weitere 250 Jahre bis zur nächsten Aufführung vergehen.

 

Programmheft (2.42 MB)
Marienkirche Gleisdorf
Josef M. Döller
Barbara Fink (Sopran)
Maria Suntinger (Alt)
Peter Unger (Tenor)
Oliver Bode (Bass)
Franz Zebinger (Orgel)
Zechner-Vokalensemble Gleisdorf
Instrumenmtalisten
Josef Hofer (Orgel)
2023

2022 - Barockes Orgel - Chorkonzert

So. 26 Jun 2022 - 18:00

Im Rahmen dieses Konzertes erfolgte die Erstaufführung der Missa S. Eleonore (h-moll) Werkverzeichnis Zechner – A I 40 für Chor (SATB) und Continuo

Weiters konzertierte Stiftskapellmeister und Stiftsorganist des Stiftes St Peter in Salzburg Peter Peinstingel 

 

Flyer
Programm (2.09 MB)
Flyer (431.06 KB)
Marienkirche Gleisdorf
Josef Hofer
Peter Peinstingl (Orgel)
Maria Suntinger (Alt)
Zechner-Vokalensemble Gleisdorf
2022

2019-Johann Georg Zechner Konzert

So. 6 Okt 2019 - 18:00

Bei dem Konzert der Johann Georg Zechner Gesellschaft Gleisdorf am Sonntag, dem 6. Oktober 2019 in der Marienkirche gelangten folgende Werke zur Erstaufführung in Gleisdorf.

Die großen Festmesse von Johann Georg Zechner (1716-1778) "quia fecit mihi magna, qui potens est" für Chor, Soli, Violini, Clarini und Tromboni, Timpani und Orgel von Johann Georg Zechner.

Es war dies die neunte Erstaufführung eines Werkes von Johann Georg Zechner im Rahmen des Zechnerprojektes, das von Josef Hofer und dem Zechner-Vokalensemble zum 300sten Geburtstag gestartet wurde.

Ein "Te Deum laudamus Nr. 2" von Ägidius Schenk (1719 - 1780), ebenfalls ein Steirischer Barockkomponist, zu seinem 300sten Geburtstag.

Aufführung
Kleine Zeitung vom 4.10.2019 - Seite 84 (219.98 KB)
Programmheft (1.91 MB)
Marienkirche Gleisdorf
Josef Hofer
Gertraud Santner (Sopran)
Maria Suntinger (Alt)
Johannes Chum (Tenor)
Ewald Nagl (Bass)
Chorgemeinschaft Zechnervokalensemble und Stadtpfarrchor Gleisdorf
Instrumentensemble Ilz-Gleisdorf
2019

2017 - Musica Sacra Konzert Fux-Zechner

So. 24 Sep 2017 - 18:00

 

Im Rahmen dieses Konzertes erfolgte die Erstaufführung der "Missa Sti. Joannis Nepomucensis" von Johann Georg Zechner in Gleisdorf.

Weiters Werke von Johann Joseph Fux (1660-1741)

Harpeggio et Fuga (Orgel)
Motette Ave Regina (zwei Soprane und Basso continuo)
Aria Passagiata (Orgel)
Motette Ave Maria (Chor a cappella)

Plakat
Programmheft (234.51 KB)
Marienkirche Gleisdorf
Josef Hofer
Gertraud Santner (Sopran)
Maria Suntinger (Alt)
Peter Unger (Tenor)
Oliver Bode (Bass)
Zechner-Vokalensemble Gleisdorf
Instrumentalensemble Gleisdorf
Franz Zebinger (Orgel)
2017

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